Das weekly Learning

Ich schenke dir mit dieser Serie jede Woche eines meiner Learnings aus der aktuellen Woche 🧡 Wie du vielleicht weiĂźt, lese und lerne ich unfassbar gerne – und weil ich eines Tages den Wunsch hatte, dir mein Wissen weiter zu geben, habe ich diese Serie ins Leben gerufen 🧡 hier kommt wöchentlich ein Aha fĂĽr dich, ein Impuls, eine Erkenntnis, etwas, das dich weiter bringt 🧡 – diesmal:

#06 Post fĂĽr dich

Weekly learning Post fĂĽr dich

Du kannst das weekly learning hier als Audio hören:

Alte Verletzungen

In einem Buch von Marianne Williamson las ich diese Woche etwas sehr, sehr Schönes. Wieder mal etwas, wo du denkst „ja eh“, aber man verdrängt es immer. Und es ist so wertvoll, da hinzugucken und sich davon zu befreien. 

Es geht um die Verletzungen, die wir alle in uns tragen. Wir alle. Ausnahmslos. Die man uns zugefügt hat, als wir sehr klein waren und wir es nicht anders wussten. Heute ist es vielleicht so, dass du in eine Situation kommst und dann gleich sagen kannst: Okay, ja, das lass ich jetzt an mir abperlen. Oder Nein, das ist die Botschaft des anderen und nicht meine. Aber als du klein warst, war das nicht möglich. Als du klein warst, hast du diese Dinge, diese Verletzungen, diese verbalen Themen in dich aufgenommen. Und oft war es so, dass dein Verhalten der Grund war, warum andere dann im Außen, in der Außenwelt, dir Negatives zugefügt haben. Und jetzt darfst du dahinter gucken. Du darfst das aufdecken. Mit Mut. Mit Respekt gegenüber dir, für dich selbst.

Weggepacktes

Hol diese Dinge hoch. 

Jetzt kannst du denken: okay, das tut ja weh. Ich habe es ja bewusst weg geschachtelt. Ja, das kann ein bisschen zwicken, das stimmt. Aber den Schmerz hast du ja schon erlebt. Du wirst ihn nicht noch mal erleben. Nicht in dem Ausmass. So weh tut es nicht. Es befreit dich. Das können Dinge sein, die du getan hast, die du erlebt hast. Die du ganz bewusst weg verpackt hast in deinem tiefsten Inneren. Aber die, die dich heute blockierend auf einer ganz anderen Ebene, in ganz anderen Lebenssituationen, die ich nicht so sein lassen, wie du sein möchtest und wie du auch sein kannst. Denn du hast alles in mir. Da geht es um Themen wie Scham, Wut. Unversöhnlichkeit. Verachtung. Über-Verantwortlichkeit. Unehrlichkeit. Selbstverleugnung. Verlegenheit. Stolz. Selbstsucht. Und noch einige andere Dinge mehr. 

 

Denk zurück an deine Kindergartenzeit oder ersten Schuljahre. Da kann man sich meistens noch erinnern. Oder auch in gewissen Situationen: Du erlebst heute eine Situation und auf einmal hast du ein ganz schlechtes Gefühl und du spürst möglicherweise Scham oder Gier oder was-immer. Dann spür da mal rein und finde raus, wo es  herkommt. Wenn du es dann weißt, wenn du denkst: Ah, okay, ich bin jetzt einfach extrem zurückhaltend, weil ich mich schützen will, weil in einer ähnlichen Situation irgendwas passiert ist, als ich klein war.

Als nächstes kannst du diese wunderschönes Übung machen: schreibe einen Brief an diesen Teil IN dir und frag mal nach, was los ist.

Zum Beispiel: „Liebe SchĂĽchterne-in-mir, was ist denn da los, dass du unter Menschen so zurĂĽckhaltend bist? Wenn du alleine bist, dann strotzt du nur so vor lauter Energie. Aber sobald du unter Menschen bist, bist du einfach super introvertiert und sehr zurĂĽckhaltend? Was blockiert dich denn? Was ist denn da los? Warum traust du dich nicht ĂĽberschäumend, voller Freude, voller Energie zu sein, auch wenn du nicht alleine bist? Warum willst du das nicht rausbringen? An die anderen. An die Menschen, da wo man dich hören kann. Ja, irgendwie nervt das schon. Immer wieder, wenn ich alleine bin mit dir, dann ist alles cool. Aber sobald du in Gesellschaft bist, bist du völlig verändert…

Du weißt was ich meine. Schreib mal so ein Brief an dich. Lass einfach alles raus. Es muss überhaupt niemand sehen. Es ist nur für dich. 

Und dann gib diesem Teil deines Ichs, das das Verhalten zeigt, was du eigentlich nicht mehr möchtest die Chance, auf den Brief zu antworten, weil es auch Teil von dir ist. Und diese Antwort ist dann jene, die dir Antworten gibt.

Liebe Coole, ja okay, cool. Aber ich wĂĽrde ja gerne. Aber ich weiĂź nicht. Ich werde immer rot, oder? Und das ist einfach echt nicht lustig. Oder ich fange an zu stottern und dann könnte sich irgendjemand wieder ĂĽber mich lustig machen…“

Was auch immer dir gerade kommt, ist genau richtig. Schreib es nieder. 

Ein wirklich guter Tipp ist: Es reicht nicht, es zu denken. Schreibe es auf. Es macht einfach einen enormen Unterschied, glaub mir.

Und solltest du jetzt gerade denen „Ach, die Zeit habe ich eigentlich nicht…“ dann möchte ich dir an dieser Stelle noch mal sagen: Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Diese halbe Stunde solltest du fĂĽr dich finden, oder? Das bist du dir wert 🧡

 

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